TPK – Total Party Kill

Return to the Temple of Elemental Fun

Mit ‘Gedanken’ verschlagwortete Einträge

Ein paar wilde Gedanken zu Mage

Verfasst von rollenspiel am Juli 21, 2009

Hätte ich das Mal vor 7 Jahren geahnt!

Vor geschätzten 7 Jahren habe ich Mage gespielt und … ich muss sagen der Prozess dieses System zu erlernen …. war interessant. Es ist nicht so wie bei den Meisten Rollenspielsystemen: Man setzt sich hin, liest die Regeln und weiß dann im Prinzip, wie der Hase läuft. Zumindest war es für mich nicht so.
Mage ist tatsächlich ein Prozess des Lernens und der Öffnung. Und wie man sich langsam der Gedankenwelt von Mage öffnet, so erweitern sich die Möglichkeiten. Die eigene Wahrnehmung bestimmt, was man hier alles machen kann wesentlich mehr als das vorliegende Regelwerk. Eine faszinierende parallele zum Wirken von Magie im System selbst.

Und vor kurzem ist mir dann der Hellblazer Comic aus DCs Vertigo Reihe in die Hände gefallen – also nicht eins von diesen Comics, sondern richtig viel davon. Genug, um mich einige Wochen zu beschäftigen. Ein Blick hier herein … und ein Blick zurück. Hätte ich damals Hellblazer zu würdigen gewusst, dann hätte mir Mage sicher noch viel mehr bedeuten können. Es hätte den Lernprozess vorantreiben können! Verdammt. Und dabei ist die Comicreihe auch noch wirklich gut!

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Totgeburt

Verfasst von rollenspiel am Mai 12, 2008

Natürlich war das Unsinn, was ich Gestern schrieb.

Natürlich sind bei genauerer Betrachtung die Entwürfe eine totgeburt, weil ich sie wohl nie spielen werde. Trotzdem mache ich weiter. Warum? Ich weiß es nicht.

Darüber mache ich mir später Mal Gedanken. Genau so über das warum von diesen andauernden Kompromissen, warum sie gut sind, warum sie nötig sind und warum sie schlecht sein. Da spielen Dinge wie „Erwartungshaltung“ mit rein, aber auch Gedanken wie … ich sage mal „Nachhaltigkeit“.

Aber zuerst baue ich die Feen fertig, so wie ich sie eigentlich machen wolle. Dann gibt es keine halbgaren Kompromisse mehr. Und das ist das wirklich Gute an der Sache.

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Why, oh why?!

Verfasst von rollenspiel am Mai 6, 2008

Warum tu ich mir das an? Warum schreibe ich? Warum sitze ich in Runden, die so schlecht sind? Warum gehe ich einem Hobby nach, dass so viel Spass macht?

Solche Fragen muss ich mir von (einigen) Leuten immer wieder anhören. Und ich denke, da liegt ganz einfach ein Missverständnis vor.

  1. Ich schreibe über ein Hobby was mir überaus viel Spass macht.
  2. Ich fokussiere dabei nicht nur die Ereignisse, sondern auch meine subjektive Wahrnehmen und die kann unvollständig sein.
  3. Ich schreibe dabei, um das erlebte noch einmal zu Reflektieren und meine Sicht zu klären.
  4. Ich suche nicht nach Fehlern, weder in der Runde wo ich sitze, noch hinterher. Ich nehme einfach, was ich sehe und schreibe es nieder.

Manchmal denke ich zu viel nach und handele dann gehemmt. Das ist aber nicht auf das Schreiben zurückzuführen. Das liegt eher darin begründet, dass ich nie den anderen Spielern gegenüber und dem Spielleiter gegenüber unvorbelastet gegenüber Spiele. In den seltensten Fällen hat das etwas mit dem zu tun, was ich beobachte und niederschreibe.

Zu guter Letzt will ich noch eins festhalten: Ich glaube daran, dass eher Verschwiegenheit und nicht-Kommunikation schadet, als dass es das öffentliche festhalten macht. Schweigen führt zu nichtverbalen Äusserungen von Unlust und zieht die ganze Gruppe in den Abgrund (das kann ein sehr langsamer, schleichender Prozess sein). Das Niederschreiben wirkt dem ganzen entgegen.

Am Ende verliere ich meine Angst und weniger Angst bedeutet besseres Spiel und mehr Spass. Wer immer denkt, ich mache das alles, immer auf der Suche nach Problemen, nach Streit und um anderen eins reinzuwürgen der halte sich doch einmal vor Augen, dass ich in allererster Linie mich angreifbar mache. Das bin ich und wer das nicht wissen will, der schaue doch einfach weg.

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Das Rezept

Verfasst von rollenspiel am April 30, 2008

Das Rezept zur Lösung vieler meiner persönlichen Probleme ist eigentlich Trivial.

  • Weniger denken, mehr Handeln.

Mehr gehört da eigentlich nicht zu. Immerzu dieses Beobachten, abwägen, Kosequenzen durchspielen. UNSINN! Einfach machen.

Bei TSOY Funktioniert es doch auch. Also warum sollte es nicht generell funktionieren? Es gibt keinen Grund. Also mache ich es.

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Die Schattenkämpferin

Verfasst von rollenspiel am März 28, 2008

Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder entschlossen ein Buch zu lesen.

Nein. Eigentlich ist das falsch. Ich lese dauernd irgendwelche Bücher, auch welche die eher ein Roman, als ein Rollenspiel sind, aber ich lese kaum mal ein Buch zu Ende. Oft scheitere ich schon vor den ersten 100 Seiten. Zuletzt habe ich mich auf Empfehlung meiner Buchhandlung an Taveller versucht, was sich aber als Fehlkauf erweisen hat. Was erwartet man auch von einem Buch zu dem die Bild am Sonntag

Ein Thriller der Extraklasse!

schreibt. Da hätte ich wohl besser aufpassen sollen. Auf jeden Fall erwarte ich von einem Thriller, dass er mich mit grosser Spannung unterhält und davon war hier nichts zu merken. Zumindest nicht auf den ersten 100 Seiten. Und ich hatte keine Lust hier weiterzumachen, wenn mich das Buch am Anfang schon nicht einfangen kann.

Dann habe ich aber dieses Buch gefunden: Die Schattenkämpferin – Das Erbe der Drachen von Licia Troisi.

An dem Buch bin ich sicher schon ein Dutzend Mal vorbeigegangen, aber ich konnte mich nie dazu durchringen, es zu kaufen. Dabei sieht das Coverbild doch schonmal gut aus. Es gab schon eine Trilogie vorher, Die Drachenkämpferin, die ich aber ebenfalls nicht gelesen habe, weil – und das mag nur dem sinnvoll erscheinen, der mich gut kennt – die Heldin hier eine Halbelfe ist. ;)

Zurück zur Schattenkämpferin. Ich will hier garnicht viel über den Inhalt sagen (das kann man ja herausfinden, wenn man den Link oben verfolgt) oder gar eiN Review abgeben, aber ich will sagen, warum ich es letztendlich doch gekauft habe.

Man sagt zwar: Don’t judge a book by it’s cover, aber ich tue es ja doch. Mit diesem Buch erlebe ich auch zum ersten Mal bewusst, dass ein Coverbild zum Hauptcharakter des Buches passt. Eine positive Überraschung. die deutsche Version hat sogar das Coverbild der Originalausgabe beibehalten. Also:

  • Gutes Coverbild -> Check
  • Hauptcharakter weiblich -> Check
  • Autor männlich -> Fail

Das ist für mich ein wichtiger Punkt. Ich mag Heldinnen. Leider ist es oft so, dass Geschichten mit Heldinnen zu Liebesschnulzen verkommen, wenn der Autor ebenfalls weiblich ist, das scheint aber hier nicht der Fall zu sein. Also:

  • Elfen -> Fail

So what? Man sagt mir zwar einen Elfenfetischismus nach, aber wer kennt mich schon wirklich?

  • Fantasy -> Check
  • Fesselnd bevor Seite 100 erreicht -> Check
  • Kein amerikanisches Produkt -> Check

Ja, ja, leider habe ich in letzter Zeit mit Übersetzungen aus den USA keine guten Erfahrungen gemacht. Die meisten Bücher die ich von dort gesehen habe sind langweilig. Aber hier handelt es sich ja um eine italiänerin und Italien und übertriebene Fantasy passt wunderbar zusammen. Also here we go!

Ich melde mich sicher nochmal, wenn ich das Buch durchhabe. Bisher sieht es sehr gut aus!

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