Ardania – Konsequenzen und Erkenntnisse.


Hm, mein Fazit fiehl ja verhalten aus. Aber was sagt mir das? Alles scheisse und D&D stinkt nach Pipi?

Bleh. Unsinn. Nur weil ich erkenne, dass es läuft, wie es laufen sollte?

Die richtige Antwort auf die Erfahrungen ist doch vielmehr alles zu akzeptieren, wie es ist. Ich werde nicht Jennys Will-Save von unterirdisch auf lächerlich heben. Ich mache mir auch keine grossen Sorgen darüber, was uns für Gegner noch erwarten mögen. Nein, ich verlasse mich einfach darauf, dass das fantastische Zusammenspiel zwischen den Charakteren weiterhin funktioniert.

Jenny wird sich, wie es wohl vorgesehen ist, für den Schutz an die Kleriker / magischen Buffer der Gruppe halten. Wenn die Waffe mal nicht passt können die auch noch dafür Sorgen, dass sie passend gemacht wird. Das Spiel mit dem Risiko stört mich nicht, solange es nicht andauernd gegen mich ausgeht. Und mal ehrlich: Ein Endkampf ist nicht wirklich andauernd.

Was ich tun kann und werde ist: Zusehen, dass der Rest möglichst stark von Jenny profitiert, wenn wir unterwegs sind, wie anders herum. Am Ende der Kampagne oder am Ende des Charakters schaue ich dann nochmal über die gesamte Entwicklung und überlege nochmal neu, ob ich da nicht vielleicht doch alles gut war. Es sieht mir nämlich ganz so aus.

Save or Die?

Ist das wirklich ein Problem? Es ist ja nicht so als wäre es dauernd so gewesen. Wenn es haarig wird haben wir unsere Schutzmagier / Kleriker, die schon aushelfen werden. Vielleicht Mal ein Mind Blank, vielleicht ein Death Ward und dann stehe ich ja auch sonst nicht wirklich hilflos da.

Damage Dealer?

Auch hier ist die Erkenntniss: Erkenne deine Position und Aufgabe. Dass ich gegen manche Monster nichts ausrichten konnte ist doch vollkommen okay. Was soll man sich da Gedanken machen? Das ich gegen so wirklich viele nichts machen konnte, sollte sich beheben lassen: Eine bessere Waffenauswahl hilft hier eben so gut, wie eine stärkere Anbindung an die Gruppenverstärker. Ersteres ist in Teilen schon geschehen. Zweiteres wird noch passieren.

Differenzen

Ja, da schlägt mein Ego zu: Ich hinke eben doch ein wenig hinter dem Rest hinterher, was manche Bereiche angeht. Jenny kann garnicht erst daran denken, mal eben ein paar 10000 Goldstücke für Grundstücke auszugeben, geschweigedenn für die Mafia-Aktivitäten der Gruppe. Und das wurmt mich zu unrecht. Klar: Ich hatte weniger als der Rest aber ebenso klar: Ich stelle mit genau der Ausrüstung auf, die ich haben will. Da gibt es also schon einen Ausgleich. Der ist sicher nicht bei 100% zumal diese Sache höchst subjektiv ist (was für den einen eine Menge Geld für eine gute Ausrüstung ist, ist für den Anderen ein „netter erster Schritt“), aber er ist einfach gut genug.

Was Jenny zum Beispiel bei den Attributboni fehlt macht sie bei der AC wett – und das ohne dass es sie in ihren Diebesfähigkeiten nennenswert behindert. Ihre Angriffsart ist so aufgestellt, dass sie aus der Sneak Attack möglichst optimalen Nutzen zieht. Die Saves sind in Ordnung, wenn auch nicht heroisch. Das passt alles. Wenn ich mir darüber Gedanken mache, ob die Aufstellung stimmt, muss am Ende ein „ja“ stehen.

Also?

Ruhig Blut. Ich habe beim letzten Mal schon erkannt, dass es genau so läuft, wie es gedacht ist. Besser geht immer, aber erstens ist das Kein Wettlauf um die maximale Ausrüstung und Ausnutzung von Fähigkeiten und zweitens ist es ganz leicht auch ohne all das für mich noch eine Menge zu verändern. Indem ich einfach schaue, was ich für die anderen tun kann und schaue was sie für mich tun können. Heh. Ist das Spielen nicht einfach wunderbar?

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