Rise of the Runelords – Heldentaten und andere Unfälle


Hallo zusammen! Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr. Das letzte habt ihr hoffentlich gut überstanden und für das kommende seid ihr gerüstet? Gut, gut. Dann kann es ja losgehen.

Jahresrückblicke liegen mir nicht. Darum gibt es auch keinen. Dafür ein, zwei weitere Blicke auf unsere Rise of the Runelords Runde.

Im Dezember habe ich ja mit dem Ende der Fahnenstange schon einmal einen Blick auf die Mini-Katastrophe geworfen, die uns widerfahren ist. Mein Kommentar war aber nicht sonderlich selbsterklärend. Außerdem gab es an diesem Abend noch eine weitere, interessante Szene. Über beides möchte ich euch heute unterrichten.

Bäh. Unterrichten. Das klingt so Oberlehrerhaft. Nochmal: Von beidem möchte ich euch heute erzählen.

Da. Viel besser. Also: Auf geht’s!

Die Sache mit den Fallen ist ausgestanden und wir haben sogar ein paar überlebende der schwarzen Pfeile retten können. Darüber haben wir erfahren, dass ihr Festung von Ogern überrannt wurde. So einen konzentrierten Angriff haben sie noch nie erlebt.

Schnell ist klar: Wir müssen da rein und die Festung von Ogern säubern. Wir müssen uns … einschleichen. Einschleichen und subtil vorgehen mit unserem vorsichtigen Zwergenpriester Bones. Na, das kann ja heiter werden.

Szene 1: Der Zwerg und der Wasserfall

Natürlich gibt es einen Geheimgang in die Festung. Bei Nacht wollen wir ihn verwenden um unbemerkt hereinzukommen. Vorher spähen wir ein wenig: Die Tore der Festung sind notdürftig verbarrikadiert und werden von Ogern bewacht. Die dürfen uns nicht sehen. Wir müssen warten, bis es dunkel wird. Wenigstens sind sie nicht all zu aufmerksam.

Das Problem ist auch nicht das Schleichen. Das kriegen wir hin, selbst mit einem scheppernden Zwergen. Ich glaube auch Maara ist nicht so sonderlich gut im Schleichen. Warum auch? Alleine vorgehen ist schlecht, wenn man doch überrascht wird und von den anderen kann keiner für Rückendeckung mitkommen – doch jetzt vielleicht Polter.

Das wirkliche Problem folgt: Der Geheime Eingang in die Festung liegt, ganz stilecht, hinter einem Wasserfall. Um dahin zu kommen muss man ein wenig klettern. Wir schlucken mehr oder weniger alle schon.
Das letzte Stück ist zudem schmal und glitschig. Das schreit nach einem Balance Check. Wir wollen schlau sein, seilen uns an und dann geht es über diese schlüpfrige Stelle. Für alle, bis auf den Zwerg.

Zwerge, balancieren und eiskaltes Wasser. Das schreit nach einem Absturz. Unser Heldenglück enttäuscht uns nicht. Bones schafft es nicht. Eiskaltes Wasser umfängt ihn. Beinahe wird noch Cato mit heruntergerissen.

Zwerge können ganz toll schwimmen! Vor allem in schwerer Rüstung. … Nein, natürlich nicht. Wir lassen ein Seil herunter, aber im strudelndem Wasser unter dem Wasserfall kann er dieses nicht greifen. Cato klettert an dem Seil hinterher. Maara legt lieber zuerst ihre eigene Rüstung ab – wir haben den Zwerg vor kurzem von einem Turm geworfen und er hats überstanden. Da wird er wohl eine Minute im Wasser auch ohne Probleme überstehen.

Es ist unnötig. Mit Catos Hilfe und etwas glücklichem Würfeln kann sich Bones retten. Nass und kalt dringen wir in die Festung ein.

Szene 2: Noch eine Lamia

In der Festung stehen wir schnell einigen kleineren Herausforderungen gegenüber. Aber wir sind gewarnt. Die schwarzen Pfeile, die wir retten konnten, können uns ja warnen. Zumindest vor den eigentlichen Bewohnern dieses Teils der Festung.

Sie können aber ähnlich gut mit Tieren umgehen wie wir. Das führt zu einigen lustigen Situationen wie: „Komm, liebe Schockechse, wir wollen nichts böses. Ja. So ists brav.“ ZZAP! „AU! Verfluchtes Biest, na warte!“
Generell finde ich unsere Begleiter lebendig dargestellt. Einer von ihnen ist sehr unzufrieden mit seiner Situation. Er wurde hierher strafversetzt, weil er in Magnimar etwas ausgefressen hat. Jetzt muss er hier Dienst leisten. Am liebsten würde er verschwinden. Das kommt gut rüber; dabei wirkt er aber nicht unsympathisch.

Wir kommen relativ gut voran. Unser Ziel ist der Zellentrakt unter der Festung. Wir hoffen hier vielleicht nur leicht bewacht weitere Hilfe zu finden. Als wir ankommen riechen wir jedoch Räucherwerk und wir sehen warmes Licht.

JETZT sollten alle Alarmglocken schrillen. So behandelt man keine Gefangenen. Maara spingst durch eine Türe und hört leises gemurmel. Es könnte ein Zauber sein. Es könnte auch eine fremde Sprache sein, die sie nicht kennt.

Ab jetzt ist vorgezeichnet, dass es nicht gut geht. Entweder müssten wir gleich reinstürmen (draufschlagen und hinterher Fragen beantworten) oder aber wir müssten uns vernünftig buffen und dann angreifen. Wir machen weder das eine, noch das andere, sondern warten brav, bis der Zauber gewirkt ist und greifen dann in der typischen Bones- und Cato-Taktik an.

Im inneren des Gebäudes wartet eine wunderschöne Frau auf uns. Irritiert reden wir erst einmal ein wenig. Natürlich schlägt jegliche Verhandlung fehl. Wir sind nicht besonders gut darin jemandem Informationen zu entlocken. Als wir dann angreifen wollen, stellen wir fest, dass sie einen unsichtbaren, wohl dämonischen Begleiter hat.

Der erste Fehler war also wohl, dass wir uns nicht entschließen konnten, ob wir sofort mit voller Wucht angreifen, oder ob wir uns vorbereiten wollen – und dann keins davon tun. Der zweite große Fehler folgt jetzt: Die Frau entpuppt sich als Lamia. Gegen eine solche haben wir schon einmal mit schlimmen Ausgang gekämpft. Wir wissen, dass diese Wesen Weisheit rauben können und gut treffen. Stellt man dann einen eher ungeschützten Priester in die erste Reihe? Nicht, dass er nicht gut gerüstet gewesen wäre. Nur leider nutzt es nichts. Die Lamia muss ihn nur berühren. Einen Rettungswurf gibt es auch nicht. Ich glaub das hätten wir anders versuchen müssen.

Cato, unser Duskblade, fällt dem Dämon zum Opfer. (ein paar taktische Fehler unsererseits tragen dazu bei). Bones verliert viel Weisheit. Wir schlagen am Ende die Lamia, aber dafür, dass dies unser Eindringen in die Festung eröffnen sollte, war das schon übel. Der Weisheitsverlust kostet Bones viele Zauber (oder gar alle?). Und nun? In einer Besetzten Festung rasten und hoffen, dass niemanden interessiert, ob die Lamia fort ist, oder nicht?

Helden…

Ja, wir sind schon tolle Helden! So verhält man sich eben nicht, wenn man möglichst gut weiterkommen will. Trotzdem wars nicht lustig. Vielleicht deswegen. Ich würde aber gerne Mal die gleichen Szenen erleben mit einem cinematischeren System. Savage Worlds? Ich glaube, man könnte einfach noch wesentlich mehr herausholen … oder?

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