Ayeela Fueru-Cieli – Eladrin Fey Pact Warklock


Ich weiß schon lange, dass ich einige meiner Charaktere mal festhalten sollte, mehr als nur in Ziffern und Abkürzungen. Ihre Werte sind nur ein Teil ihres „seins“. Aber es ist schwierig. Manchmal habe ich vorher ein Bild und ich weiß, was das für ein Charakter werden könnte, wie er (eher „sie“. Normalerweise „sie“) aussieht, wie sie ist. Und manchmal habe ich nichts als eine Idee.

Für D&D 4 wollte ich einen Warlock ausprobieren – aber keinen Tiefling oder Mensch. Das ist so nahe liegend. Lieber einen Eladrin. Ihr aussehen und ihre Verbindungen zum Feywild finde ich faszinierend. Der Rest ergibt sich dann, von aussen nach innen.
Normalerweise würde eine Eladrin wahrscheinlich ein Wizard werden. Eine vernünftige arkane Ausbildung wäre sicher der „Rechte“ weg, aber manche Naturen wählen nicht den richtigen Weg. Und dann?

Aussehen

  • Größe: über 1,80
  • Körperbau: Schlank
  • Augen: komplett violett, leicht mandelförmig
  • Haut: Dunkelbraun
  • Haare: hellblond, fast weiß, normalerweise lang und offen getragen, fallen bis zu ihren Beinen herunter
  • Gesicht: Fein geschnitten, aristokratisch mit einer tief verwurzelten Spur Boshaftigkeit und Arroganz
  • Kleidung: Kontrastreiche Farben, Violett, weiß, Gold und Blautöne. Oft gewagt, meistens teuer.
  • Rasse: Eladrin
  • Klasse: Warlock mit Fey Pact

Ayeela behauptet immer, dass Unwetter ihr wahres Element seien. Sie mag es, wenn der Wind ihre Haare peitscht, so dass sie wie ein dünnes, goldenes Banner unter den dunklen Wolken flattern. Die Blitze enthüllen die dunkle Haut, gegen die sich ihre Helle Kleidung stark abzeichnet. Die Spitzen Ohren durchstecken ihre Haare.

Äste streichen ihr entgegen. Einige schlagen gegen das enganliegende weiße Kleid. Sie verzieht das Gesicht. Sie mag den Sturm, aber der Sturm ist allein deswegen nicht ihr Freund. Sie muss ihm immer wieder aufs neue beweisen, dass sie stark genug ist. Ein harter Windstoß zwingt sie eine Wand aus aufgewirbelten Blättern zu durchbrechen. Sie spürt sie, wie sie ihre nackten Schenkel streifen, ihre Oberarme, ihre Brust. Das Kleid reicht ihr gerade bis zu den Beinen, bedeckt ihre Schultern und schließt unterhalb ihres Halses. Darunter liegt ein sich erweiterndes Ausschnitt, der ihre dunkle Haut zeigt, die Form ihrer Brüste, aber sich nicht weit genug erweitert um zu viel zu zeigen. Von da ab läuft s wieder zusammen und schließt knapp unter ihrem Bauchnabel.

Mit weissen Handschuhen drückt sie ein paar Äste zur Seite. Sie dreht den Kopf leicht von einer Seite zur anderen und befreit ihre Haare aus dem Gestrüpp. Die Handschuhe reichen bis zu ihren Ellbogen. Dann atmet sie durch. Sie setzt ihre kniehohen Lederstiefel auf die Strasse. Geschafft. Natürlich. Gleich wird es anfangen zu regnen.

Blitze erhellen die Nacht. „Seht ihr, Kajiri, Sturmbringer? Ich bin nicht schwach.“ Ihre violetten Augen schimmern Stolz. Sie hebt ihr Gesicht in den Wind und fängt die ersten Regentropfen ein, die Augen schließend. Fast andächtig steht sie einen Moment lang da und lauscht dem rauschen der Blätter, dem Knarren der Äste, dem fauchen des Windes. Ihr feines Gesicht wirkt ganz ruhig und glücklich.

Dann schlägt sie die Augen wieder auf. Die Stadt ist nicht weit. Sie weiß, dass sie trotz ihres Paktes das Unwetter nicht bezwingen kann. Die Kälte des Regens schleicht sich in ihr Gesicht, die Wildheit es Sturms in ihren Ausdruck. Ja, besser sie geht jetzt. Wer weiß, was der Sturm bringen wird. Welche Träume und Schrecken wird er mit sich tragen?

Hintergrund

Ayeela hat ihre Jugend und einen großen Teil ihrer Ausbildung im Feywild genossen. Es hat sich aber schnell gezeigt, dass sie für eine Ausbildung an der hohen Akademie eher ungeeignet ist. Ein Kind aus hohem Hause, dass ständig gegen die Regeln rebelliert.

Ayeela selbst fühlte sich missverstanden, vielleicht verstoßen. Andauernd musste sie in ihren Augen willkürliche Strafen befolgen (weil sie doch lieber ihren eigenen Regeln folgte als den ihr auferlegten, langweiligen Pflichten beizukommen) so weit, dass sie schließlich für eine Zeit lang aus der Akademie verbannt wurde. Auch ihre Familie gewährte ihr keine Unterkunft, auf dass sie lerne die Konsequenzen ihrer Handlungen selber zu tragen.

Besserung schien in Sicht. Einige Wochen lang musste die junge Aristokratin selber für sich Sorgen und in der Stadt unterkommen. Sie kam zurecht. Fluchend und durchaus erniedrigt, aber sie kam zurecht ohne noch mehr ärger zu machen. Zu sehr hat sie das tägliche Leben beschäftigt. Nach ihrer Rückkehr an die Akademie studierte sie fleißig, aber nicht immer die Bücher und Techniken, die ihr aufgetragen wurden.

In der Stadt hatte sie Geschichten über die wahren Herrscher des Feywild aufgeschnappt, die Feenwesen und jetzt interessierte sie sich kaum noch für etwas anderes. Genau diese Geschichten wurden ihr an der Akademie immer als abschreckende Beispiele genannt und sie hatte immer das Gefühl, nicht die ganze Wahrheit zu erfahren. Als sie sich ausreichend vorbereitet glaubte, verschwand sie.

Tatsächlich war Ayeela nur unzureichend vorbereitet auf das, was passieren mochte. Ihre Reise führte sie an der Grenze des Feywild und unserer Welt entlang, bis ein Unwetter ein Weiterkommen und eine Rückreise unmöglich machte. Ohne Begleiter versuchte sie sich im Wald zu verschanzen um dem schlimmsten zu entgehen, aber auf ein Überleben war (und ist) sie nicht wirklich eingestellt. Sie rief die Götter um Hilfe an, aber die Götter blieben Stumm. So schien sie verloren.

Natürlich tauchte sie wieder auf, zerschunden, krank, aber lebend wurde sie in den Außenbezirken ihrer Heimatstadt gefunden. Sie wurde gesundgepflegt und zeigte seit diesem Tag erstaunliche Arkane Fähigkeiten, die ihre Natur wohl in den tiefen des Feywild haben. Und seitdem treibt es sie hinaus in die Welt, wohin immer Stürme ziehen. Sie preist den Feylord Kaijiri als ihren Retter. Und sie liebt das Unwetter, obwohl es sie fast ihr Leben kostete. Aber über ihre Reise hat sie noch nie gesprochen.

An der Akademie ist ihr Ansehen nicht mehr das höchste. Sie hat sich gegen den traditionellen Weg entschieden und für einen Pakt mit den unberechenbaren Fey. Da sie aber gegen keine der Grundsätze verstoßen hat, wurde sie auch nicht verbannt. Sie selber hat nichts gegen normale Magier und jetzt erkennt sie auch die Möglichkeiten der Wege, mögen sie in der Traditionellen Magie und ihren Ritualen begründet sein, oder aber aus den Albträumen und Träumen, dem Chaos der Fey entspringen.

Persönlichkeit und Verhalten

Kommen wir also zu dem, wo ich es ja doch nie schaffe, mich an meine eigenen Vorgaben zu halten. Das mag aber auch daran liegen, dass ich nur zu gerne gar nichts zu einem Charakter festhalte.

Ein wenig rebellisch war Ayeela schon immer. Sie gibt sich selbstsicher, blickt der Gefahr ins Auge, immer mit einer gewissen Arroganz, hinter der sie ihre eigene Angst versteckt. Denn was ist, wenn sie nicht standhält? Was ist, wenn der Pakt seinen Tribut fordert? Die Träume der Feenwesen mit denen sie sich verbündet sind so schwer zu begreifen, ihre flüsternden Stimmen schwer zu verstehen.

Es ist zu spät um sich loszusagen. Immer wieder durchschreitet sie für kurze Momente das Feywild, nur um einen hastigen Blick auf diese wilde Reflektion unserer Welt zu erhaschen. Ihr andauerndes Teleportieren wirkt garantiert angeberisch und sie verlässt darauf, dass niemand ihr Verhalten weiter hinterfragt.

Natürlich ist sie froh Freunde gefunden zu haben. Wer weiß, wann sie sie nötig hat? Auch wenn sie sich oft Arrogant verhält, gibt sie den Ideen und Interessen derer, denen sie vertraut erstaunlich leicht nach.

Eine Antwort zu “Ayeela Fueru-Cieli – Eladrin Fey Pact Warklock

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