Ein Erfolgreiches Wochenende


Das war ein ziemlich mit Rollenspiel angefülltes Wochenende, was da hinter mir liegt. Natürlich war alles D&D, mein momentanes Lieblingskind – und das trotz all meines gemeckeres.

Ich versuche heute Mal die Ereignisse der Rise of the Runelords-Runde zusammenzufassen:

Rise of the Runelords: Nach uns die Sintflut

Oh. Unsere temporäre Heimat Turtlebackferry wäre Beinahe einem Monster zum Opfer gefallen, der Black Magga. Wir konnten es verhndern! Wir konnten auch die Ursache der Überflutungen angehen. Ettins, Oger und Trolle sind uns im Weg, aber sie halten uns nur ein wenig auf. Gut, dass Cato – unser Duskblade – und Bones – der Zwergenkleriker – wesentlich mehr Schaden unterbringen können, als die Trolle gebrauchen können.

Nur: Was machen wir jetzt? Der Staudamm ist immer nich beschädigt. An einer Stelle ist er gar durchbrochen. Wir müssen weiter nach unten und nachsehen, was hier vor sich geht. Nach unten heisst wirklich: In den Staudamm herein.

Was erwartet in einem Staudamm, dessen Schleusentore gigantische Steinschädel sind? Glücklicherweise keine Untoten. Wobei: Eigentlich ist es mir egal. Nein, im Dunkel des des Dammes finden wir einen Raum vor mit einem Tümpel und nur relativ wenig Platz um uns zu bewegen. Die Wasseroberfläche ist von Algen überzogen, man kann nichts erkennen. Natürlich lauert hier Gefahr auf uns.
Natürlich: Das Wasseräquivalent eines Trolls. Wir haben unsere Waffen gezogen, wir sind bereit. Unser Gegner bricht durch die Wasseroberfläche und will uns mit einem Dreizack und später auch mit Klauen angreifen.

Dank Cato wissen wir sehr bald auf was wir achten müssen: Diese Trolle regenerieren an Land nicht. Gut. Aber wie kriegen wir das Biest an Land? Und wie halten wir es da? Es gibt überhaupt nur wenige Bereiche, die eine solche große Kreatur aufnehmen können. Und es ist nicht genug Platz, dass wir ihn einfach dahin locken können. Dann stünden wir ihm so im Weg, dass er immer noch im Wasser wäre.

Es folgt ein heftiger Schlagabtausch und als es für den Troll zu eng wird, taucht er wieder ins Wasser. Wir sortieren uns neu. Maara und Danor (Swift Hunter und Wizard) verstecken sich. Bones heilt sich, Cato auch. Es ist nötig: Der Troll teilt gut aus.

Dann taucht er wieder auf. Das Verstecken erweist sich nicht als schädlich, aber auch nicht als nützlich. Cato und Bones setzen ihm zu. Der Schlüssel zum Sieg ist aber: Cato versetzt ihn mit einem gechannelten (der Duskblade kann Zauber über seine Nahkampfwaffen übertragen) Teleportzauber aus dem Wasser heraus an Land. Danor fesselt ihn an diesen Ort mit – so glaube ich – Heward’s Black Tentacles. Der Troll kommt natürlich frei. Bones wirkt aber ein Water Walk, besetzt den nächsten Eindringpunkt ins Wasser und Cato und Bones töten ihn mit Waffen und Feuerstrahlen und natürlich mit der Unterstützung von Maara und Danor.

Es versteht sich von selbst, dass wir danach den Staudamm retten können: Alle Schleusen werden geöffnet,d er Druck auf den beschädigten Damm nimmt ab und so können wir Turtlebackferry retten.

Wir reisen zurück, aber kriegen auch keine Ruhe: Wir bleiben erst ein Mal im Fort, Maara nutzt die Zeit zum Jagen. Und fängt sich ein Pixie ein – oder sowas ähnliches – dass ihr die Ohren vollheult: Ihre Herrin sei Krank und macht das Land krank. Wir müssen helfen. EIGENTLICH muss der Anführer der Festung helfen, dass war nämlich ihr Geliebter. Der ist nur leider verschwunden – wahrscheinlich tod.
Aber wir helfen doch gerne. Das Pixie führt uns in den Sumpf, wo wir der Herrin begegnen – eine jetzt Untote. Sie will den Körper ihres Geliebten und wir willigen ein ihn zu holen.

Das war ein guter Abend.

Systemgedanken, Optimierungen und Dinge, die man nicht selbst in der Hand hat

Ihr merkt schon: Bones und Cato schaukeln die Sache.

Ich habe mich vorerst bei Maara gegen den Manyshot und Greater Manyshot entschieden: Klar würde ich damit dann auf Level 10 viel Schaden machen. Wenn ich denn Treffe. KLAR ist die Menge Schaden, die ich dann machen würde auch bei Ogern und Trollen nützlich. Aber wenns wirklich drauf ankommt, so fürchte ich, treffe ich einfach nichts mehr. (-4 auf den Angriffswurf). Unser SL meint: Das glaubt er nicht. Ich bin mir da aber nicht so sicher. Immerhin soll ich nicht so gut treffen wie ein Krieger, habe aber auch leider nicht die Möglichkeit mir durch Flanking etwas davon zurückzuholen. Ich muss das anders machen. Also werde ich Woodland Archer. Bei einem Fehlschuss kann ich zumindest mit einem gehörigen Bonus weiterhin versuchen doch noch zu treffen bei weiteren Angriffen in der selben Runde. Und wenn ich mich irre? Bis Level 12 könnte ich es doch wieder gelernt haben. So lange kann ich wohl warten und die Situation einschätzen. Und wenn nicht? Naja, wie wärs mit Retraining? 🙂

Was macht man eigentlich als Spieler am besten in so einer Situation wo die Statistik dermassen eindeutig gegen einen steht? Klar ich kann weiter angreifen, aber wenn ich weiß, dass es bei einer Trefferchance von 10 % eher sinnlos ist und der Schaden für den Einsatz von Action Points nicht lohnt? Da muß ich mich schon zurückhalten nicht einfach zu schmollen. Manchmal kann ich einige meiner ehemaligen Mitspieler schon verstehen. Gerade bei diesen hochdramatischen, schwierigen Encountern will man doch nicht tatenlos dabei stehen.

Und dann warte ich darauf mir endlich einen magischen Bogen kaufen zu können. Oder noch besser: Einen schicken zu finden. Und ich warte, wie auch Bones darauf, dass wir retrainen können. Nach dem Abenteuer haben wir wohl Zeit.

Advertisements

Eine Antwort zu “Ein Erfolgreiches Wochenende

  1. Pingback: Rise of the Runelords: Tod allen Ogern! « TPK - Total Party Kill

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s