Tagesarchiv: 25. Mai 2009

Umstieg auf eine neue Edition (und ein bischen Balancing)


Das ist wohl nicht nur für die alten D&D Hasen ein Problem. Wenn ich mir so ansehe was hier geschrieben wird, ist das auch für DSA-ler durchaus ein leidiges Thema.

Schön finde ich ja, dass ich das meiste von dem, was im Weltenwandel Blogpost steht durchaus noch nachvollziehen kann. Ich meine, es ist gut und gerne 15 Jahre her, dass ich mit DSA Schluss gemacht habe, aber inneffiziente und Zeitkostende Attacke-Parade Spiele, die dann auch nur in Lächerlichen Schadensmengen resultieren? Oh ja.
Spezialregeln für alles mögliche? (Lebe ich auch mit, als D&D 4-Jünger, aber man kanne s gut oder schlecht machen.)
3w20-Fertigkeitsproben die keineswegs so intuitiv sind, wie … ich es von nahezu allen anderen Systemen kenne?

Wow. 15 Jahre, keine Veränderung. So muss das wohl auch zu AD&D 2nd-Edition Zeiten gewesen sein 😉

Die Kritik an die neue DSA Richtet sich dann vor allem an die Charaktererschaffung und wie unbalanciert sie sei. Da werden dann auch einige meiner Lieblingsthemen aufgegriffen. Der wichtigste Punkt für mich:

Das hilft auch denjenigen Leuten, die sich mehr auf ihren zu
erstellenden Charakter konzentrieren wollen anstatt an Werten
rumzubasteln, einfach weil sich sich nicht völlig übervorteilt fühlen,
wenn der nach Zahlenwerten zusammengebastelte Charakter neben ihnen so
ca. viermal überlegen ist. DAS erzeugt Frust und Munchkins, denn
natürlich will man mit seinem Charakter auch etwas erreichen und nicht
nur danebenstehen, weil er zwar rollengerecht ist, der Supermann neben
einem aber die ganze Zeit die Show stiehlt.
Ein ausgewogenes System ist
also fördernd für Charakterkonzepte.

Tja, was soll ich sagen? Das kenne ich doch. Bei mir heisst genau sowas D&D 3.5. Den Beweis angetreten hat da für mich Age of Worms in niedrigen bis mittleren Leveln und meine Hi-Level Runde, in der wir Maur Castle untersucht haben.

Ich muss mich auf jeden Fall für diesen Abschnitt oben Bedanken. So sehe ich das auch.

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