Abbau Film Backlog


Ja. So langsam wird es. Ich schaffe es die Filme zu sehen, die ich im Kino verpasst habe.
Dieses Wochenendende habe ich immerhin drei Stück geschaft.
Crank 1 und 2 und Repo! The Genetic Opera

Crank 1 und 2

Nicht so wunderschön aus einem Guß, wie die ersten beiden Bourne Identity Filme, kann man aber auch Crank 1 und 2 wunderbar hinterneinander weggucken. Sein Gehirn gibt man am besten vorher ab, sonst kann man diese wirklich durchgeknallte Action wohl doch nicht ertragen. Ich mag die Geschwindigkeit, die Schnittechnik. Und Jason Stratham. Wenn man den Mann in die richtigen Filme setzt, dann kann das anscheinend nicht schiefgehen. Es sei denn, Uwe Boll hat seine Finger im Spiel.

Also, wo war ich? Achja. Hirn abschalten und Action geniessen. Schnelle schnitte. Coole Sprüche. Und ganz wichtig: Die Filme nehmen sich nicht ernst. Wunderbar. Ob unser Held jetzt dauernd Adrenalinnachschubbraucht oder sich Strom reinziehen muss, damit sein Herz weiter schlägt, egal. Das Prinzip ist das gleich. Action. Recharge. Action. Dazwischen etwas Sex in der Öffentlichkeit – das hätte nicht sein müssen. Autorennen, Schiessereien, Prügeleien. Eigentlich sehr schön, wie die langsamen Szenen auch schnell das Leben des Helden bedrohen – es handelt sich ja um einen Actionfilm. Den will auch der Zuschauer nicht wegen der langsamen Zwischenszenen sehen.

Repo! The Genetic Opera

Und Repo? Uh. Ein … aeh…. Musical-Film? Über eine dystopische Zukunft, in der viele Menschen mit ORganleiden zu kämpfen haben, aber es „glücklicherweise“ eine Firma gibt, die den Markt für Organtransplantationen, Chirurgie und anscheinend noch weitere Dinge so richtig beherrscht. Wenn man etwas braucht, kann man sich auf Pump reparieren lassen. Aber wehe man kommt mit seinen Zahlungen in Rückstand. Dann kommt der Repoman und holt sich die Organe einfach zurück. Mit absehbaren Folgen für den Schuldiger.

Blutig. Düster. Hart. Ein wenig wie Sweeney Todd, nur viel, viel schlimmer. Ein Tim Buron Film auf Crack, das ist Repo! The Genetic Opera. Das die Handlung eigentlich vorhersehbar ist, stört da wenig. Dass auch nicht jede Stimme ein Kunstwerk ist, ist vielleicht auch nebensache (Katastrophen sind auch keine dabei). Die Optik stimmt. Es rockt wunderbar. Und man kriegt genug Blut, kranke Charaktere und schöne Minigeschichten geboten. Einige Sequenzen werden im Comicstil erzählt. So kriegt man mich natürlich noch leichter an die Angel.

Tim Burton auf Crack. Das soll mein Fazit sein. Sehts euch selbst an, aber habt bitte nichts gegen blutige Details. Wenn doch: Bogen drum.

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