Freakshow Gruppen?


Ich hab in der Vergangenheit immer Mal wieder mit zwei Spielleitern Kontakt gehabt, die bestimmte Charakterkonstellationen ablehnten weil es eine „Freakshow“ sei. In einer Diskussion mit einem von diesen sieht es auch so aus, als sei unsere Chaosarchonten Gruppe, eine solche Freakshow.

Ich kann so etwas nicht nachvollziehen und finde es auch nicht gerechtfertigt derartig über Spieler und ihre Interessen zu sprechen. Natürlich hat jeder ein Recht auf seine Meinung, aber so formuliert wird es abwertend.

Was ist eine „Freakshow“ und was nicht?

Betrachten wir erst Mal drei Heldengruppen:

Gruppe 1

  1. Drow Storm Sorceress von einem Jungelkontinent, neigt zu spontanen Handlungen. Ist zwar nicht bösartig, liebt aber Zerstörung, wenn daraus etwas besseres hervorgehen kann. Kann überaus freundlich und charismatisch sein, liebt extravagantes Auftreten und mag es gar nicht, wenn über sie bestimmt wird.
  2. Shifter Barbarin aus den Ebenen, stürmt nach vorne und schwingt einen mächtigen Hammer. Außerhalb des Kampfes bedächtiger als man meinen soll, wenn man sie auf dem Schlachtfeld erlebt, dürstet aber oft nach körperlicher Aktivität.
  3. Changeling Druide, hat ein wenig den Beruf verfehlt. Schleicht sich gerne als Ratte in feindliche Lager, sammelt Informationen, aber ruft auch ohne zu zögern wilde Tiere zur Hilfe für seine Freunde.
  4. Kalashtar Psion, Flüchtling und Gejagter und eher bedacht. Verwirrt den Geist seiner Feinde – und zur Zeit auch seiner Freunde, da er sich lange hinter einer falschen Identität versteckte.
  5. Dragonborn Warlord, bodenständig und tough. Ein festes Element der Gruppe, dass sich kaum verändert und von Anfang bis Ende wiedererkennbar ist. Handelt oft mit Bedacht.
  6. Dwarf Battlemind, immer mittendrin und voller Blut, grummelig wie man Zwerge kennt. Folgt zwar einer bösen Gottheit, ist aber keineswegs dumm dabei: Sehr Anpassungsfähig kooperiert er gut mit den anderen und schützt sie. Hat scheinbar einen Hang zum Masochismus.

Ist das eine Freakshow? Wie wäre es dann hiermit?

Gruppe 2

  1. Elfische Schamanin, im Kontakt mit den Geistern und mit einem Hang zu Nekromantie. Trägt im Gesicht eine Totenkopftätowierung, wird von einem Panthergeist begleitet. Sie verehrt den Undying Court, eine Art Untote, die von positiver Energie getrieben werden.
  2. Menschlicher Krieger, Bodenständig und taktisch. Vermittelt das Gefühl, dass auf ihn Verlass ist, ein Bollwerk.
  3. Zwergischer Ranger, seine Diplomatie gleicht seinem Umgang mit Waffen – und damit meine ich eher die Brutalität als die Technik. Das Zwerge schon Mal grummelig und „direkt“ sein können wissen wir ja.
  4. Halbork mit dunklen Schwingen, der beiweilen auch noch leuchtet. Folgt dem Path of Light.
  5. Gnomischer Paladin, nach vielen Irrungen und Wirrungen folgt er jetzt dem Traveller. Unglaublich gute Heilfähigkeiten, sorgt sich stark um andere auch auf eigene Kosten. Trotz Paladin immer noch genug Gnom: Redet und redet und redet. Wenn er nicht isst.
  6. Etwas übergewichter menschlicher Magier.

Freakshow? Moment, eine Gruppe habe ich nocht.

Gruppe 3

  1. Ein halbelfischer Ranger, sympathischer, trägt einen Bart, dient als Anführer und Sprachrohr der Gruppe.
  2. Ein grummeliger Zwergenkrieger, mit Äxten und natürlich auch einem langen Bart. Liebt Bier, hasst Wasser und Boote.
  3. Ein Hühne von gefühlten zwei Mal zwei Metern. Krieger durch und durch und damit meine ich nicht die eher verteidigende Art. Arme von denen man sagen könnte, dass das Mal Beine hätte werden sollen.
  4. Ein Geschwätziger Halbling, Dieb der alles mitgehen lässt. Abenteuer betreibt er zu seinem Vergnügen. Kennt keine Angst und redet ununterbrochen.
  5. Ein menschlicher Ritter, schwer gerüstet, unfassbar Prinzipientreu und vergisst darüber schon Mal den gesunden Menschenverstand. Neigt zu Depressionen.
  6. Ein humanoider Magier mit goldmetallischfarbener Haut und Stundenglaspupillen. Die kleinste Anstrengung versetzt ihn in Hustenanfälle. Zynisch, beissend, spricht immer mit flüsternder Stimme und wird selbst von seinen Freunden gefürchtet.

Freakshow?

Falsch!

Ich finde nicht, dass eine dieser Gruppen mehr eine „Freakshow“ ist als die anderen.

Die letzte Heldengruppe wird sicher jeder kennen. Das sind schliesslich die Helden aus „Die Chroniken der Drachenlanze“ (gerade als Hörbuch erschienen). Mir wäre nicht bekannt, dass diese Gruppe schon Mal als Zirkustruppe oder sowas verunglimpft worden wäre.

Die erste Gruppe ist natürlich meine Chaosarchonten Runde. Ich würde durchaus zugeben, dass sie farbenfroh ist, aber mehr als das? Besonders im Vergleich mit der letzten Gruppe würde ich die Bewertung Freakshow nicht stehen lassen: Shifter und Kalashtar sind nicht so weit von „normalen“ Menschen entfernt, dass man sie unweigerlich als totale Exoten wahrnehmen muss – und wenn doch, warum soll dann der Hühne Caramon anders betrachtet werden? Oder der Ritter Sturm, der sehr gut aus einer verganenen Zeit kommen könnte, obwohl er doch ein normaler Mensch ist.

Aber vielleicht ist ja jede dieser Gruppen eine Freakshow.

Sinnlos

Und überhaupt sollte man diese Bewertung erst gar nicht fällen und schon gar nicht seine Spieler „bestrafen“, wenn sie eine Wahl treffen, die einem als DM nicht gefällt. Wir Spieler wollen ja in unseren (zumeist) Fantasien jemanden darstellen, der wir nicht sind, jemanden den wir uns aussuchen. Es soll doch Spaß machen – aber wenn man hier schon zu Kompromissen gezwungen ist kann das subtile aber langwierige Folgen haben. Im Zweifel für alle.

Natürlich muss eine Heldengruppe miteinander harmonieren, aber warum man eine zu Farbenfrohe Truppe ablehnen sollte und vor allem warum bestimmte Truppen als Freakshow gelten sollen, während andere wiederum vollkommen in Ordnung sind, das leuchtet mir nicht ein.

Wenn eine Gruppe von vorneherein ein bestimmtes Motto hat, sehe ich ja durchaus ein, dass es bestimmte Beschränkungen geben kann. „Wir machen heute eine Barbaren-Runde“ oder „Bei uns gibts auf Dark Sun keine Divine Classes“. Das macht ja durchaus Sinn und ich mache bei sowas auch mit, wenns denn zeitlich begrenzt ist und ich Lust drauf habe. (Wenn diese Beschränkungen länger anhalten, beginne ich mich oftmals zu langweilen. Bestimmte Beschränkungen fördern nunmal bestimmte Themen und irgendwann hat man sie durchgekaut. Ist einer der Gründe, warum ich heutzutage weder Midnight, noch Iron Kingdoms anfassen würde, wenn die Welten für mehr als Mal ein Abenteuer so verwendet werden, wie sie gedacht sind.)

Aber für eine lange anhaltende Kampagne brauche ich viel Varianz und Freiraum. Wenn mir ein DM sagt „sowas kannst du hier nicht spielen, ist mir zu weit ab von der norm“ weiß ich heute, dass ich in dieser Gruppe wohl nicht glücklich werde. Ich wäre von Anfang an gezwungen einen Kompromiss zu gehen und sehe nicht Mal einen guten Grund dafür. Ich würde ja nicht in D&D 3.5 verlangen einen Minotauren spielen zu dürfen ohne dafür ein Level Adjustment hinnehmen zu müssen. Da gibt es sicher Gründe für, die außerhalb des Geschmacks einzelner Leute liegen.

Ich würde auch nicht mehr in Gruppen spielen, wo bestimmte Spieler höhere Anforderungen erfüllen müssen um bestimmte Charaktere spielen zu können. Das ist ja, als würde man die Spieler schon von vorneherein für ihre Charakterwahl bestrafen. Das geht schon Mal überhaupt nicht!

Ich glaube inzwischen, dass der eine oder andere Spielleiter, den ich so kennengelernt habe besser damit beraten wäre kein Fantasy-System anzubieten. Dann ist die Charakterauswahl möglicherweise nicht so farbenfroh. Ausserdem ist man als DM gut damit beraten kein zu festes Bild einer lang anhaltenden Kampagne zu haben. Wenn der Anspruch ist: Ich möchte ein bestimmtes Buch leiten, wird das nicht funktionieren und ich habe so das Gefühl, dass solche Ansätze oft hinter diesen Beschränkungen stecken.

Ich musste auch lernen: Am besten erst Mal die Helden und Spieler in ein zwei unverfänglichen Abenteuern kennenlernen, bevor man die epische Kampagne plant. Dann funktioniert es meistens besser, wenn auch nicht unbedingt so, wie man sich das ganz am Anfang überlegt hat.

Und was denkt ihr?

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8 Antworten zu “Freakshow Gruppen?

  1. Ich verstehe gar nicht, was du so hart an dem Begriff findest. Ob man nun Runden mit unterschiedlichen starken Einzelkonzepten (die »Freakshow«) mag, oder lieber für die fünf lustigen Gerbergesellen (gleiche Stadt, gleiche Zunft, gleiche Haarfarbe) leitet, hängt wohl wirklich nur von Setting, System und Geschmack ab.
    Aber das Wort? Es klingt ein wenig danach, dass diese Spielleiter ihren Geschmack ein wenig überschätzen und ihrer Sache mit einem tollen Wort Nachdruck verleihen wollen; aber schlimm diffamierend finde ich das nicht. Ich kann mir auch Runden vorstellen, die sich selbst so nennen würden, ohne es böse zu meinen ..

  2. Ich verstehe, dass dich der Begriff stört. Würde er mich auch. Weniger wegen dem „Freak“, sondern eher wegen der „Show“. Die Charaktere sind ja nicht gewählt, um dem Betrachter eine möglichst gute Show zu bieten, sondern weil sie den Spielern gefallen.

    Effektiv sind des doch jeweils einfach besondere Charaktere, die aus einem bestimmten Grund zusammenbleiben – und sei es, weil sie alle Freaks sind. Der einzige Grund für mich da als SL Grenzen zu setzen wäre, wenn die Charaktere es nicht schaffen zusammenzubleiben. Aber das hängt oft genausosehr an den Charakteren wie an den Spielern.

    In meiner jetzigen Gruppe haben wir eine untote Assassinin, einen Wurzelgnom mit einer Sicht zur Welt ähnlich der eines Hausmeisters in der Grundschule (wir bügelns ja schon wieder aus), einem geflügelten Dämonenbeschwörer, einem intriganten Feuermagier und einem pazifistisch-aggressiven Mönch (ja, das geht 🙂 ).

    Und das geht gut, weil die *Spieler* zusammenbleiben wollen. Für die Charaktere werden dann schon sinnvolle Gründe gefunden, und wenn wir mal zwei Runden die inkonsistenz ignorieren, bis wir gemeinsam einen Grund gefunden haben 🙂

  3. Die Begrifflichkeit „Freakshow“, zumindest in der Gebrauchsweise, die ich kenne, ist abwertend gemeint und also störe ich mich daran. Wenn ich Mal einen Spielleiter finde, der das Wort so gebrauchen wie im Kommentar von paule, bin ich froh: Starke Einzelkonzepte.

    @Arne: Das klingt für mich nach einer lebendigen, farbenfrohen und interessanten Gruppe. Im großen und ganzen habe ich bei all den Farbenfrohen Truppen in denen ich so gespielt habe selten erlebt, dass die Gruppen Probleme hatten, weil die Charakterkonzepte nicht zusammengepasst hätten. Normalerweise sind es Probleme zwischen den Spielern, die vielleicht lange unausgesprochen oder unerkannt waren.

  4. Über den Begriff „Freakshow“ in dem Zusammenhang kann man sicher streiten. Besonders gelungen finde ich ihn auch nicht, kommt drauf an, wie er gesagt wird. Aber seine Meinung zu den Gruppen kann ich schon nachvollziehen. Es gibt nunmal Spieler, die ihre Charaktere optisch mehr als auffällig gestalten. Das ist ihr gutes Recht. Das gute Recht des SLs ist es aber auch nur Gruppen zu leiten, die er leiten kann oder will. Ich kann mir z.B. vorstellen, dass er sich einfach mehr Ernsthaftigkeit wünscht oder sich vielleicht auch damit schwer tut die Reaktion der Welt auf solch außergewöhnliche Erscheinungen richtig darzustellen. Und bei so einer Gruppe diese Reaktionen unter den Tisch fallen zu lassen wäre sträflich. Wobei das natürlich schnell bei „Die Stadtwachen lassen Euch nicht in die Stadt“ enden kann, weil die Angst haben. Es ist halt schon recht übertrieben. Das kann man sowohl als SL als auch als Spieler mögen oder nicht. Darum muss man nicht gleich „Freakshow“ sagen, aber wenn es eher spaßig gemeint ist, ist das doch kein Problem.

  5. Sehe ich auch ein 🙂 Aber wenn die ganze Kampagne sehr Bodenständig sein soll, und nur hier und da vielleicht etwas außergewöhnliches aufflackern soll ist man besser damit beraten Beispielsweise Hârnmaster zu leiten. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, habe ich aber fast komplett bei D&D gemacht. Aber auch bei Midgard oder DSA sind mir solche Kommentare (bei wesentlich harmloseren Gruppen) untergekommen.

    Was das „Übertreiben“ angeht: Wenn ich Monstern wie Untoten, Gallertwürfeln, Flammenzwergen und Drachen gegenüber stehe, dann erwarte ich auch, dass die Helden entsprechend Farbenfroh sind. Das hat nichts mit übertrieben zu tun. Man kann sich ja Mal ansehen, womit wir uns bei Age of Worms rumschlagen mussten. Ich finde solche Heldengruppen keineswegs übertrieben. Was ich suche ist schliesslich keine Simulation einer Fantasywelt, sondern ein Erlebnis zum Spaß haben (und ja, darin liegt für mich ein Widerspruch, den ich gerne Mal wieder in einem eigenen Blogpost behandeln würde).

    Anders sieht das aus, wenn die Gegner alle eher „normal“ sind, also menschliche Soldaten, menschliche Soldaten mit Spitzen Ohren, menschliche Soldaten die so breit wie hoch sind und lange bärte haben und Magie und das paranormale nur hier und da Mal kurz ein Gastspiel hält, klar. Dann weiß ich auch schnell: Das hier ist keine Kampagne für mich. Dann kann ein Konflikt vermieden werden.

    Und natürlich würde ich das unter normalen Umständen nicht wie oben formulieren. Wäre ja auch unfair, wenn ich mich über die Verwendung des Begriffs „Freakshow“ beklage.
    Ich würde meinem potentiellem DM einfach sagen: Tut mir leid, das ist keine Kampagne für mich. Ich suche Fantasy nicht das erweiterte Mittelalter.

  6. @Topic
    vielleicht hast du bislang noch keine FreakChars in deinen Runden gehabt, um die Vorbehalte nachvollziehen zu können

    Deine Gruppenbeschreibungen sind auch zu ungenau um daraus ableiten zu können, ob dahinter Freaks stehen.

    Wie wäre es hiermit?
    -Ein Shadowrun Geisterbeschwörer, der sich für eine Art Nospheratu hält, Menschen auf der Strasse fängt und sie in seinem Keller wie Tiere im Käfig hält.
    – Ein Menschenbarde mit erstarrtem Grinsen, der Bolts aus seiner Flöte geschossen hat unter Verwolfungswahn leidet und gerne Menschen foltert (in einer guten Runde).
    oder der?
    – Ein Manisch depressiver, Schizophrener Traveller 1 Pweaon gleichgültiger Schiffsarzt uns 2 Person Supersoldat mit dauer tragender Schwarzer Sonnenbrille und Schiesswütigkeit.

    hatte ich schon in der Runde. Sind mir in bleibender Erinnerung geblieben. Freaks? Vielleicht spielst du mal mit solchen Leuten.
    Ganz davon abgesehen, daß ich auch Spieler hatte, die von SICH aus ihre Chars als Freaks bezeichneten. Von daher sehe ich an dem Begriff nichts Schlimmes.

    Freaks haben die Tendenz eine Spielrunde zu zerschiessen und können (müssen aber nicht) Hinweise auf One-Man-Shows sein. Ich kann verstehen, daß es damit vorbehalte gibt.
    Übertriebene Chars (aka Freaks) sollten imho vorsichtiger und genauer abgesprochen werden. Abgesehen von den Grenzen, die ich mit KEINEM Mitspieler überschreiten würde, Toleranz hin oder her.

  7. Oh. Das ist ja interessant, aber natürlich. Solche Extrembeispiele verstehe ich gut und ich wage zu behaupten, dass es in keiner unserer Runden so etwas gibt. Wenn du meine zur Zeit bunteste Truppe etwas genauer kennenlernen willst, kannst du ja Mal zu dem verlinkten Post für die Helden der Chaosarchonten Gruppe zurückblättern.

    Aber generell denke ich, dass ich alle wichtigen Details auch in den Kurzbeschreibungen erfasst habe, die ich hier abliefere. Keiner von den Charakteren verhält sich dermassen auffällig (deine Kurzbeschreibungen deuten auf Charaktere mit einer zweifelhaften Definition von Realität hin 😉 oder noch schlimmer, sind sogar komplett sinnfrei)

    One Man Shows gibts in keiner der Runden in denen ich zur Zeit spiele, aber in der Vergangenheit führte die Ungleichbehandlung von etwas bunteren Charakteren eben schon Mal genau dazu, dass man so etwas erhalten hat. Ich sach Mal ganz platt: Wenn der Tiefling immer durch drei Reifen springen muss, wenn er eine Stadt auch nur betreten will, oder wenn er etwas wichtiges für die Gruppe oder das Abenteuer erreichen will, dann erhält man schnell eine One Man Show, wo sie vielleicht weder DM noch Spieler sie haben wollten. (So etwas ist auch in der Runde, wo ich lange einen Tiefling gespielt habe übrigens nicht passiert, aber Vergleichbares habe ich durchaus in anderen, älteren Spielrunden erlebt.)

  8. Für mich sind Runden ohne solche bunten Charaktere und Spaß kein Widerspruch. Das ist eben Geschmckssache. Ich kenne eigentlich nur D&D-Runden, die nicht so sind, Spaß haben und trotzdem Oozes und so nieder prügeln. Bei Harnmaster oder Midgard ist das sicher üblicher, aber es passt genauso gut zu D&D. Wenn man sich mal die Kampagnenbände durchliest, wird da in den meisten D&D-Welten wenig solcher schillernden Abenteurer finden. Darum kann man das trotzdem spielen. Ich will nur sagen, dass das nichts mit dem Spiel zu tun hat, wie auch immer man das für sich interpretiert. Es ist schlicht und ergreifend der persönliche Geschmack und nichts weiter. Und genau darum finde ich es auch nicht in Ordnung, wenn man „Freakshow“ als Beleidigung o.ä. nutzt.

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