Schlagwort-Archive: Ardania

Poetry?


Länger schon denke ich darüber nach, warum mich Jenny als Charakter mehr fasziniert als meine anderen Charaktere – und das trotz der Schwächen. Wobei ich immer noch lerne, dass so manches davon sich leicht umgehen lässt. Es ist alles eine Frage der Ausrüstung. Wie zum Beispiel letztens beim Kampf gegen Nornuk und den Zwergenrogue. Haha! Ich muss mir halt mehr Gedanken darüber machen, auf welche Weisen man alles bestimmte Effekte erzielen kann. Aber egal, darum solls hier gar nicht gehen.

Wie fasse ich das zusammen, was mich fasziniert? Möglichst mit wenigen Worten.

Entwurf

Ich bin schwach. Ich sterbe.
Ich höre das Flüstern der Toten.
Nur ihr ruft micht zurück
Und mit einem Herz voller Angst
wage ich es erneut.
Ohne die Macht der Magie
Ohne den Beistand der Götter.
Ohne große Stärke.
Nur mit euch.
Ich bin schwach
und trotzdem stärker

„Hmm. Ja.“, dachte ich. „Entweder das ist zu viel, oder zu wenig.“ Irgendwie brauche ich mehr Platz, aber das wollte ich gar nicht.  Zu viel Pathos? Klischee? Einfach zu viele Worte.

Erste Überarbeitung

Ich bin schwach. Ich sterbe. Nur ihr ruft mich zurück.
Voller Angst wage ich es erneut.
Ohne Zauberei und den Beistand der Götter.
Ohne grosse Macht.
Nur mit euch.
Ich bin schwach
und trotzdem zuversichtlich.

Ich habs also Mal mit weniger probiert. Irgendwie ist das schon besser, finde ich.

, , , , , ,

D&D 3.5 – Ardania – wir schiessen uns eine Diebesgilde?


… oder „Tod dem Verräter Nornuk“

Warnung: Der folgende Spielbericht ist wohl Mal wieder etwas länger. *Hüstel* Es gibt etwas mehr zu erzählen …

Ja, so ist das. Manchmal lohnt es sich einfach nicht, einige Leute zu verschonen.

Als wir gegen Eli Tomorast gekämpft haben, um ihn doch endlich zu Kryptas Pforte zu führen und unseren Freund Iskaral zu retten, wurde dieser von einer Kriegerin, von Helios und von einem Rogue begleitet. Dieser Rogue nennt sich Nornuk und war der einzige überlebende Gegner. (Helios ist eigentlich ein Freund der Helden, der nur von Eli Tomorast dominiert war.)

Besagter Nornuk hat uns zu Iskaral geführt. Dafür haben wir ihn, um einiges seiner Ausrüstung erleichtert, lebendig entlassen. Das hätten wir wohl nicht machen sollen.

Vollendete Tatsachen

Zurück in Lormidia Stadt holen wir erst einmal Kia, eine weitere Freundin (und ehemaliges Gruppenmitglied) zurück. Kia wurde vor einiger Zeit weniger freiwillig als gezwungen zu einer Meisterin der örtlichen Diebesgilde berufen. Sie sollte das Hafenviertel Kontrollieren. Am Ende kam heraus, dass ihr Gewinn für die Gilde um eine Größenordnung zu klein war. Da hat sie sich aus dem Staub gemacht.

Dann suchen wir – vor allem Kia und der Zwergenmagier Dragor – das Gespräch mit der Gilde. Vielleicht kann man sich zurückziehen und alles klären. Hehe – wann hätte das je funktioniert? Die Gildenmeister stellen sie vor vollendete Tatsachen: Nornuk hat Kias Posten übernommen. Nicht nur das: Entweder die Kosten werden bis Morgen Abend beglichen, oder die Heldne mögen doch bitte ihr Haus in Lormidia-Stadt aufgeben und woanders hin verschwinden. Um ihre Forderungen zu unterstreichen, werden Kia, Dragor (und Zugon?) von der „Schutztruppe“ der Hafengegend „begleitet“, als diese die Besprechung verlassen. Es sieht so aus, als würde Nornuk diese Leute mit unlauteren Mitteln unter Druck setzen.

Damit ist eigentlich klar, dass Nornuk sterben muss. Dafür, dass wir ihn verschonen, verrät er uns zum Dank. Na gut. Als die ganze Angelegenheit dann zu Hause ganz offiziell zur Sprache gebracht wird, platzt innerlich auch Jenny der Kragen. Es kann nicht angehen, dass ihre Freunde dermaßen von der Diebesgilde unter Druck gesetzt werden. Bisher war ihr die Geschichte relativ egal (auch wenn ich als Spieler es schon für Vorteilhaft gehalten hätte, die Diebesgilde vernünftig unter Kontrolle der Gruppe zu bringen). Jetzt gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder die Örtliche Gilde total zerschlagen, oder aber Kontrolle übernehmen. Aber zuerst muss Nornuk dran glauben.

Egal, ob klären funktioniert oder nicht: Wir versuchen trotzdem den diplomatischen Weg zu gehen. Nach dieser eher schroffen Erfahrung versuchen wir ein vermittelndes Gespräch mit einem der Meister zu organisieren und herauszufinden, wer wohl als treibende Kraft hinter Kias Ausschluss aus der Gilde steht. Es gibt glücklicherweise einen Meister, der eher gemäßigt ist und von ihm erfahren wir, dass eine treibende Kraft eine gewisse Messandier ist – eine Meisterin der Gilde, die Kia schon zuvor sehr arrogant gegenüber getreten ist – und wir erfahren, dass die Verteilung der Gewinne der Gilde davon abhängt, wie lange man schon Meister in der Gilde ist. Das offenbart einige interessante Details.

Informationen und Zwischenspiele

Mit Hilfe von verschiedenen Divination-Zaubern kriegen wir vor allem mittels Balthazaar erst einmal heraus, wo sich Nornuk jetzt aufhält und was er tut. Noch gibt es keine gute Gelegenheit zum Zuschlagen. Also organisieren wir uns. Es wird eingekauft und es gibt etwas Zeit, ein paar persönliche Dinge zu erledigen. Jenny nutzt die Zeit ebenfalls um im Krypta-Tempel vorbeizuschauen, einzukaufen und das Aussehen ihrer Ausrüstung an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Dragor hat Gelegenheit die Voraussetzungen zu komplettieren um einen Posten als Regenten anzutreten: Ein hoher Posten in der Magierakademie. Außerdem bringen ihm alte Bekannte die Gebeine eines Ahnen vorbei, damit diese Stilgerecht beigesetzt werden können.

Es gibt während der ganzen Tätigkeiten einen kleinen Zwischenfall: Einige Schmiede werden beinahe entführt, aber wir können schlimmeres verhindern. Dabei gewinnen wir dank eines Dominate Monster von Balthazaar, einen Kettenteufel als Verbündeten. Diese Geschichte ist wahrscheinlich noch nicht ausgestanden.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wir rufen uns die Organisation und die Meister der Diebesgilde noch einmal ins Gedächtnis. Dabei hilft uns vor allem Kia als ehemalige Insiderin. (Technisch gesehen etwas ungeschickt: Kias Knowledge Local Skill ist eher niedrig für diese Aufgabe – vor allem in Relation zu einiger der anderen SCs. Zwar gibt der Spielleiter einen Bonus, der ist aber nicht hoch genug um den Vorsprung in Ranks, den vor allem Dragor und Jenny haben, wettzumachen. Wäre Kia mein SC, würde mich diese Geschichte ziemlich nerven. Kias Ersatzspielerin – ebenfalls Rhymors Spielerin – stellt das auch so dar.) Wir schreiben die Informationen nieder: Die acht Meister, ihre Spezialgebiete, Einnahmen, Alter, bekannte, besondere Ausrüstung und – sehr wichtig – wie lange sie zur Gilde gehören. Die Verteilung der Gesamteinnahmen wird nämlich wieder ausgeschüttet und zwar Anteilig für die Jahre, die man im Meisterposten der Gilde zugebracht hat. Und siehe da: der Zwergenmeister und die Dame Messandier gehören wesentlich länger dazu als alle anderen – den Vorsitzenden der Gilde eingeschlossen – und sie sind auch die einzigen, die unter dem Strich mit einem (satten) Gewinn aus der Sache herausgehen. Ich denke, damit ist auch klar, wo die wirkliche Macht in der Gilde liegt.

Schließlich ergibt sich auch endlich eine Möglichkeit, Nornuk zu erledigen. Er treibt sich in einer Kaschemme in der Nähe des Ortes herum, wo wir bald darauf das vermittelnde Gespräch mit der Gilde suchen wollen. Und nicht nur erst ist dort. Auch der ungeliebte Zwergenmeister. Beide haben wohl Leibwächter dabei. Wir teleportieren kurzerhand hin und bringen die Sache zu Ende.

Und dann: Zuschlagen

Für mich fällt der Kampf unter „frustrierende Erlebnisse“. Jenny kann so gut wie nichts ausrichten. Das ist aber auch nicht so wichtig. Dieses Mal spielt es tatsächlich keine Rolle: Das Ergebnis ist wesentlich wichtiger. Es es schon verhältnismäßig schwer, Nornuk zu Fall zu bringen. Er hält eben viel aus, ist Dank vieler Rogue-Levels eigentlich nicht mehr zu Sneaken (doch schon. Man kann ihn zum Beispiel blenden) und entgeht auch den meisten Strahlenangriffen dank eines Rings. Einem Ring, der wohl Strahlen (Rays, viele Zauber sind Rays) auf den Angreifer zurückwirft.

Was uns die ganze Sache extrem erleichtert ist, wie so oft, der Radiant Assault. Dank dieses Zaubers sind alsbald die meisten Gegner entweder tot oder sterbend, oder kaltgestellt. Nornuk wird getötet. Es dauert eben nur lange. Aber er ist auch Level 22. Das ist schon was. Der Zwergenmeister wird von den anderen erst einmal kaltgestellt. Jenny ist dafür, ihn auch zu töten. Das verhilft zwar Messandier sozusagen an die Spitze der Gilde, aber er muss einfach weg. Warum lege ich gleich klar. Obwohl Jenny guter Gesinnung ist bringt sie ihn um. Mit der Argumentation „uns ist gerade schon jemand in den Rücken gefallen, den wir verschont haben“.

Das ist aber nicht wirklich der Grund. Jenny hat es noch nicht gesagt, aber eine Diebesgilde, die sich gegen ihre Freunde stellt ist nicht akzeptabel. Eine so große Stadt ohne Diebesgilde ist total unrealistisch. Man kann sie also nicht einfach zerschlagen. Sie würde sich neu formieren. Aber eine so große Stadt mit einer Diebesgilde in der Hände der Helden könnte sicherstellen, dass sich diese nicht gegen ihre Freunde wendet. Dazu muss man aber der Bestie den Kopf abschlagen. Darum kann sie den Zwergenmeister nicht lebend gebrauchen. Selbstverständlich würde sie für ihre Freunde über Leichen gehen. Uneigennützig ist die Sache natürlich auch nicht. Sie strebt die Kontrolle der Gilde an – ob es klappt? Wir werden sehen. Beim nächsten Mal vielleicht.

Pläne

Eine Diebesgilde führen. Ja, das wär was feines. Nein, das ist kein Traumziel für Jenny. Die würde eigentlich lieber ungebunden von solche Verpflichtungen bleiben. Aber es würde ihre Freunde vor den Machenschaften der Gilde schützen und sichert auf einen Schlag den Wohnort der Helden auf einer ganz anderen Ebene. Es ist schlichtweg eine Notwendigkeit. Und da mit der ganzen Geschichte auch ein gewisser Gewinn verbunden ist …

Die ganze Geschichte müsste natürlich anders organisiert werden. Die Gewinnverteilung nach Alter ist inakzeptabel.

Wenn ich die Wahl habe, würde ich  die Messandier leben lassen. Sie aus der Gilde, besser noch, aus der Stadt verbannen. Aber lebendig ist sie sicher eine Interessante Gegnerin. Sie hätte sicher eine grössere Erniedrigung verdient als einfach den Tod. Aber ich bin Mal gespannt, was die anderen dazu zu sagen haben. Und wie praktikabel die ganze Sache ist. Angeblich ist sieh unter anderem für Schutzgelder aus der Magierakademie verantwortlich? Das würde sie natürlich hochgefährlich machen. Naja, manchmal ist der Tod eben der einzige Ausweg.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf, wie es weitergeht. Das wäre doch gelacht, wenn sich daraus jetzt nicht etwas machen lassen würde.

, , , , , , , ,

Jenny Two-Edge – Divine Seeker of Krypta


Der Tod hat seinen Preis, und wenn man die Schwelle nur für einen kurzen Zeitpunkt übertritt. Jenny wusste das. Jenny wusste auch um den Einsatz ihrer Freunde um sie zurückzuholen. Aber am Ende muss sie Krypta danken. Jetzt und immer.

Jenny, das Püppchen. Die hübsche blonde. Das kleine zerbrechliche Ding. So sieht sie es in den Blicken anderer. „Die? Was will die denn hier unten? Die widersteht doch keinem einzigen Monster.“ Was wissen die schon. Waren sie schon auf der anderen Seite? Einige vielleicht ein Mal. Die meisten nie. Was wissen sie schon von den Geheimnissen, den Schrecken von denen nur die toten berichten können.

Das letzte Mal hatte sie ein Geschenk mitgenommen. Ihre Erfahrungen können sich seitdem in ihren Angriffen manifestieren. Jenny braucht nur die Augen zu schließen, sich den Tod vor Augen zu führen. Sie ist eine Dienerin Kryptas und jeder kann es zu spüren bekommen.

Dieses Mal ist der Preis noch höher. Zuerst war es kaum merklich. Als die Augen aufschlug, im Hause Agrelas, schien alles wie immer, wie beim letzten Mal. Sie dankte ihren Freunden. Sie dankte den Priestern und sie dankte Agrela, weil es so Sitte ist. Sie würde Krypta danken. Wirklich danken. Aber alles schien ihr diesmal entfernt als müsste sie erst wieder ankommen in dieser Hellen, lauten, lebendigen Welt.

Im Laufe des Tages, der nächsten Nacht holten die Bilder sie ein. Unbeschreiblich. Der Tod hat viele Facetten, faszinierend und die meisten überaus schrecklich. Mit dem Leben, so scheint es fast, schwindet bei vielen auch die Moral. Unbeschreiblich. Die Träume liessen sie totenblass erwachen.

Beschreibung

Püppchenhaft war sie schon immer. Ein blondes, süßes Püppchen,da s nichts in den gefährlichen Verließen dieser Welt verloren hatte. Jenny war gerade Mal 1,60m gross und ihre Gesicht, ihr ganzer Körperbau schrie danach beschützt werden zu wollen. Jetzt war ihr Antlitz fast totenbleich. Ihre eigentlich blauen Augen wirkten fast wie mit einem Todesschleier überzogen. Selbst ihre blonden Haare waren verblasst, heller als sonst, fast weiß.
Ihre Lippen, als einziger Kontrast dazu, schminkt sie blutrot. Ihr Gesichtsausdruck schwankt oft zwischen verärgert und neugierig; vielleicht stören ihre verschleierten Augen den Eindruck etwas.

Jenny bindet sie sich zu einem Zopf zusammen, der lang ihren Rücken herunterhängt und pendelt. Die Spange sieht aus wie verschränkte Fingerknochen.

Ihre Celestial Armor war ebenfalls strahlend Gold. Auch diese Kettenrüstung wirkt jetzt wie ausgebleicht, passend zu ihren Haaren. Mit ihren neuen Fundstücken waren Veränderungen notwendig. Die düstere Krone mit ihren drei Edelsteinen, die bedrohlich auf ihrem Kopf saß, wollte einfach nicht zu der strahlenden, goldenen Rüstung passen.

So trug sie jetzt eine Celestial Armor aus ausgebleichtem Gold, die an beiden Seiten gewagt geschlitzt war und von mehreren Ketten doch zusammengehalten wurde. Trotzdem offenbarte sie bis über die Taille genug blasse Haut und lief von der Hüfte ab ein eine Art langen Lendenschuz aus, der ihre schlanken Beine zur Geltung brachte, als wolle sie ihre Verletzlichkeit der Welt offenbaren oder ihre Gegner mit ihrem Körper noch zusätzlich reichen.
Ihre Hüften waren umschlungen von einem Belt of Battle von dessen linker Seite ein schwarzes Band flattert, dass mit roten Verzierungen von kompliziert ineinander greifenden Knochen gespickt ist. Das Band sitzt an einer Art silberner Schnalle die, passend zu den ganzen Knochensymbolen, einen kleinen Schädel darstellt.
Teilweise verdeckt wird die Rüstung durch eine rote Weste, die von silbernen Adern durchzogen wird und
Die Oberarme zieren dunkle, schwarze lederne Armschienen, die von kleinen Mithriladern rankenartig durchzogen werden an die sich kleine Blätter aus Silber anschließen. Auch ein offener schwarzer und roter Mantel mindert die Anzüglichkeit ihrer Erscheinung – solange sie nicht in Kämpfe verwickelt wird.

An den Füssen trägt sie Sandalen aus Mithral und rotem Leder.

Verhalten

Trotz ihrer Erlebnisse zeigt Jenny nach einiger Zeit keine grosse Angst vor dem was sie erwartet. Sie macht einen entschlossenen Eindruck als wolle sie sagen „jetzt erst recht“ – oder vielleicht hat sie auch einfach keine Angst mehr vor dem Tod. Vielleicht weil sie meint zu wissen, was sie erwartet, oder weil sie doch weiß, dass er am Ende unausweichlich ist.

Sie mischt weiterhin vorne mit und wagt sich auch an Dinge heran, deren Funktion sie weder versteht noch wirklich gut begreifen kann.

Sie trägt ihre Verbundenheit zu Krypta jetzt offen zur Schau, auch wenn sie nicht die Sorte Mensch ist, die andere bekehrt oder ständig den Namen ihrer „Schutzherrin“ spricht. Der Tod in all seinen Formen wirkt eine starke Anziehungskraft auf Jenny aus. Auf den ersten blick mag ihre Erscheinung auch etwas bösartiges an sich haben, aber sie lacht viel zu gerne und ist sich bewusst, was Freundschaft bedeutet.

Hinweise

Die Beschreibung ist noch vorläufig und beinhaltet einige (im Design modifizierte) Ausrüstungsgegenstände. Zur Zeit ist eigentlich nur sicher, dass sie ihre Celestial Armor weiterhin hat, dazu eine Lesser Zûl Beholder Crown und einen Belt of Battle, sowie einige Waffen. Der Rest? Nunja, ich werde sehen, was ich kaufen und was ich mir leisten kann. 😀

Das ist auf jeden Fall Jenny Two-Edge, Divine Seeker of Krypta, Tempest und Rogue, insgesamt Level 19. Ich bin zufrieden.

Ardania – Schatzverteilung


Über den Inhalt der letzten Ardania Session gibt es nicht so viel zu sagen. Wir haben noch ein bischen das Dungeon erkundet, vor allem den Bereich, den Eli Tomorast als letztes erfroscht hat. Die toten mussten so lange warten, aber das heisst nicht, dass ich gelangweilt gewesen wäre. Ich hab unseren Druiden, Zugon, übernommen und war recht froh, dass ich nicht viel Würfeln oder Zaubern musste. Das gesamte Zauberspektrum eines solchen Zauberfähigen auf hohen Levels ist schon eine extreme Herausforderung.

Eli Tomorast hat als letztes einen Raum untersucht, der in einem riesigen Panoramabild verschiedene Geschichtsabschnitte beleuchtet. Solches Wissen saugt vor allem unser zwergischer Magier Dragor mit Freude auf. Ich muss auch zugeben: Die Beschreibungen der Gemälde sind wirklich toll! Wir haben uns dann noch die Mühe gemacht die verschiedenen Ereignisse und Orte mit einer Weltkarte zu korellieren.

Aber dann geht es zurück in die Stadt. Die Schätze werden natürlich vorher eingesammelt, die toten wiederbelebt und dann geht es ans Verteilen der Beute.

Wer hat noch nicht, wer will noch Mal?

Die Schatzverteilung läuft in mehreren Stufen ab.

  1. Identifzierung der magischen Gegenstände und Abschätzen der Werte aller Gegenstände
  2. Auflistung aller Gegenstände und Geld
  3. Befragung aller Spieler: Jeder Gegenstand wird abgefragt. Was keiner will wird sofort verkauft.
  4. Jeder darf einen Gegenstand wählen. Dazu existiert eine Liste in der steht, was jeder bisher insgesamt an Gegenständen aus Loot gewählt hat. Der mit dem niedrigsten Wert beginnt. (Neulinge stehen ganz hinten in der Liste auf dem bisher höchsten Wert, dürfen also erst als letzte wählen.)
  5. Der gewählte Gegenstand wird mit seinem Kaufwert auf den bisherigen Gesamtwert bei der Person addiert. So geht es reihum, bis keiner mehr einen Gegenstand will.
  6. Wenn man keinen Gegenstand in einer Runde mehr will, aber jemand anders will noch, wählt man ein Money Parcel.
  7. Alle von keinem gewählten Gegenstände werden jetzt auch noch verkauft.
  8. Das Geld wird verteilt. Jeder kriegt mindestens einen Anteil plus die Anzahl gewählter Gedlanteile. Dazu muss nur noch das gesamte Geld durch die Anzahl der Money Parcels geteilt werden. Das ist der Geldanteil pro gewähltem Parcel (+1 Standardparcel / Spieler).

Nicht bewertbare Gegenstände wie Artefakte werden gesondert gehandhabt. Diese landen typischerweise in der Gruppenkasse.

Ich glaube das ist ein relativ faires System und wurde sicher auch von wem erdacht, der sich zu viele Gedanken gemacht hat 😉 Sowas schickes kenne ich bisher aus keiner anderen Runde. Klar, Ungerechtigkeiten kann es immer geben, aber erstens kann man über alles reden, zweitens hängen Probleme ja kaum allein an der Ausrüstung und drittens sorgt dieses Wahlsystem zumindest über längere Zeit für einen Ausgleich. Sehr nett.

Jenny hat diesmal übrigens an Gegenständen gut abgesahnt (mit dem Nachteil, dass sie im Gegenzug wenig Geld hat). Balthazaar, unser gnomischer Illusionist, hat weniger Gegenstände eingesackt, dafür aber ziemlich viel Geld.

Ich weiß nicht, wie sich das Pick-System auf niedrigen Levels macht, wo Schätze noch wirklich knapp sind – oder ob das in dieser Gruppe überhaupt so ist. Die Idee ist auf jeden Fall gut und hilft bestimmte Diskussionen zu vermeiden.

Und wie macht ihr das so?

, , , , ,

Ardania – Runter und Hoch – kurze Mitteilung


Ja, da war ich vielleicht gefrustet.  Immer wieder sterben. Und wie lange hat es vorgehalten? Nicht besonders lange. Nach einem Rant und einem Spielbericht war der Druck weg. Dann hab ich netterweise noch von meinem SL eine Reaktion bekommen mit einigen Hilfreichen Tipps. Der wichtigste war aber: Die anderen beissen nicht.

Dann? Hab ich mir vorgenommen sachlich Kritik zu üben. Ohne Fingerzeigen. Und das hab ich getan. Und es war gut. Es gab keinen Streit. Wir haben nur kurz diskutiert. Es war … ja … so wie es eigentlich sein muss. Alles ist gut. So hätte ich das gerne in mehr Runden erlebt. Aber so … ich weiß nicht ob ich in der Lage war meine Kritik bisher so an den Mann zu bringen.

Alles ist gut – so retroaktiv betrachtet ist es auch nicht schlecht gewesen, nur meine Wahrnehmung war schlecht. Also spiele ich Jenny weiter, sehe den Tod mal wieder als Chance und hab vor ihn zu nutzen. Jenny ein wenig zu verändern. So ein Tod und eine Wiederbelebung können Spuren hinterlassen. Dazu schreibe ich aber noch etwas. Heh! Ich hab schon das letzte mal als Chance benutzt.

Ach und ich fühle mich motiviert. Wir sind jetzt Level 19 – die Charaktere sind ausgereitzt. Trotzdem … ich will sehen dass es besser laufen kann, dass ich es noch besser machen kann beim nächsten Mal. Dass ich aktiv an die Sache rangehen kann. Dass ich … ja das ich einfach Mal was sagen kann, wenn ich Probleme sehe. Teamplay funktioniert nicht so, dass man rumsteht und darauf wartet, dass die anderem einem Helfen, sondern es funktioniert auch proaktiv, indem man auffordert, etwas sagt, etwas macht was Aktionen fordert. Und den Teil atme zumindest ich im Moment nicht wirklich. Wenn da ein hartes Encounter kommt dann … ja dann passiert was, wird bei mir ein Schalter umgelegt der mich in den „Unvermeidlich-Zustand“ versetzt. Ich kann ja doch nichts machen. Und dann? Self-Fulfilling-Prophecy! Es wird unvermeidbar. Grosser Fehler.

Nachdem also jetzt schonmal das Ansprechen geklappt hat und ich jetzt weiß, dass keiner beisst (nicht, dass ich es nicht schon vorher wusste. Aber manchmal muss man es erfahren. Muss ich es erfahren!) muss ich nur noch meinen Teil tun.

Na? Hat sich was geändert?
Wenn ich so zu Age of Worms zurückblicke, hat sich einiges getan. Da spielten wir einmal im Monat, ich war gefrustet und beim nächsten Mal, einen Monat später, war ich immer noch gefrustet. Heute braucht es nichtmal eine Woche bis ich wieder hochmotiviert bin. Und ich sehe viel besser was ich tun kann. Nur ab und an brauchts immer noch etwas Hilfe. Danke für diese Hilfe. 🙂

Es hat sich also eine Menge geändert.

Und als nächstes erzähle ich euch noch einmal ein wenig von Jenny.